Die 50 teuersten Stationen der Berliner U-Bahn
Die Stationen der Berliner U-Bahn, sortiert nach dem amtlichen Bodenrichtwert je Quadratmeter zulässiger Geschossfläche in ihrer Umgebung.
Wo im Netz von Berlin das Geld sitzt
Jede erhobene Station, eingefärbt nach dem Einkommen ringsum, über den Straßen der Stadt.
Verteilung über die 175 Stationen mit erhobenem Wert.
Die Farbe folgt dem Rang, nicht dem Rohwert, damit sich der Verlauf gleichmäßig über das Netz verteilt. Der Schleier unter den Linien zieht diese Farbe zwischen benachbarten Stationen weiter, damit das Muster auf einen Blick lesbar ist. Die Punktgröße zeigt die Fahrgastzahl pro Jahr. Für Details auf eine Station zeigen. Zoomen Sie in die dichte Netzmitte: mit zwei Fingern, über die +/- Schaltflächen oder per Doppelklick, dann ziehen zum Verschieben.
- 1
Hausvogteiplatz
U24.800 €/m² - 2
Museumsinsel
U54.800 €/m² - 3
Podbielskiallee
U34.750 €/m² - 4
Dahlem-Dorf
U34.500 €/m² - 5
Freie Universität (Thielplatz)
U34.500 €/m² - 6
Oskar-Helene-Heim
U34.500 €/m² - 7
Neu-Westend
U23.750 €/m² - 8
Krumme Lanke
U33.500 €/m²
- 9
Anton-Wilhelm-Amo-Straße
U23.000 €/m² - 10
Brandenburger Tor
U53.000 €/m² - 11
Bundestag
U53.000 €/m² - 12
Friedrichstraße
U63.000 €/m² - 13
Potsdamer Platz
U23.000 €/m² - 14
Unter den Linden
U5U63.000 €/m² - 15
Zoologischer Garten
U2U92.917 €/m² - 16
Tempelhof (Südring)
U62.833 €/m² - 17
Alexanderplatz
U2U5U82.800 €/m² - 18
Oranienburger Tor
U62.800 €/m² - 19
Rosa-Luxemburg-Platz
U22.800 €/m² - 20
Weinmeisterstraße
U82.800 €/m²
- 21
Kurfürstendamm
U1U92.600 €/m² - 22
Spichernstraße
U3U92.600 €/m² - 23
Uhlandstraße
U12.600 €/m² - 24
Fehrbelliner Platz
U3U72.500 €/m² - 25
Hansaplatz
U92.200 €/m² - 26
Bernauer Straße
U82.000 €/m² - 27
Bismarckstraße
U2U72.000 €/m² - 28
Deutsche Oper
U22.000 €/m² - 29
Eberswalder Straße
U22.000 €/m² - 30
Ernst-Reuter-Platz
U22.000 €/m² - 31
Klosterstraße
U22.000 €/m² - 32
Märkisches Museum
U22.000 €/m² - 33
Rosenthaler Platz
U82.000 €/m² - 34
Rotes Rathaus
U52.000 €/m² - 35
Senefelderplatz
U22.000 €/m² - 36
Sophie-Charlotte-Platz
U22.000 €/m² - 37
Wilmersdorfer Straße
U72.000 €/m² - 38
Blaschkoallee
U71.833 €/m² - 39
Parchimer Allee
U71.833 €/m² - 40
Adenauerplatz
U71.800 €/m² - 41
Konstanzer Straße
U71.800 €/m² - 42
Naturkundemuseum
U61.800 €/m² - 43
Schönhauser Allee
U21.800 €/m² - 44
Schwartzkopffstraße
U61.800 €/m² - 45
Ruhleben
U21.775 €/m² - 46
Friedrich-Wilhelm-Platz
U91.700 €/m² - 47
Rüdesheimer Platz
U31.700 €/m² - 48
Ullsteinstraße
U61.625 €/m² - 49
Augsburger Straße
U31.600 €/m² - 50
Bayerischer Platz
U4U71.600 €/m²
Die angegebene Zahl ist kein Einkommen, sondern ein Bodenwert: der amtliche Bodenrichtwert des Gutachterausschusses für Grundstückswerte Berlin zum Stichtag 01.01.2025, geteilt durch die Geschossflächenzahl (GFZ) der jeweiligen Zone. Das ergibt Euro pro Quadratmeter zulässiger Geschossfläche, ausgewertet nur für Wohnbauflächen (Nutzung „W“), 812 Zonen im Stadtgebiet. Warum geteilt? Der rohe Bodenwert je Quadratmeter Grundstück misst vor allem Dichte: Ein Mietshausblock in Mitte ist pro Quadratmeter Boden mehr wert als ein Villengrundstück in Dahlem, obwohl dort teurer gewohnt wird. Erst die Division durch die zulässige Geschossfläche macht beide vergleichbar, und genau so rechnet die deutsche Wertermittlung. Gemessen wird damit, was der Boden unter einem Viertel wert ist, nicht was die Menschen dort verdienen und erst recht nicht, was die Fahrgäste der Station verdienen. Einkommen wird in Deutschland nur auf Bezirksebene veröffentlicht, zwölf Bezirke für 175 Stationen, viel zu grob für ein Stationsranking. An der Spitze treffen zwei sehr verschiedene Sorten teuren Bodens aufeinander. Die eine ist das wohlhabende Wohn-Berlin im Südwesten an der U3: Podbielskiallee (4.750 €), Dahlem-Dorf, Freie Universität (Thielplatz) und Oskar-Helene-Heim (je 4.500 €), dazu Krumme Lanke (3.500 €) und Neu-Westend an der U2 (3.750 €). Die andere ist der zentrale Regierungs- und Touristenboden, wo Hausvogteiplatz und Museumsinsel mit je 4.800 € das Maximum des Netzes markieren, gefolgt von Brandenburger Tor, Bundestag, Unter den Linden und Potsdamer Platz (je 3.000 €). Beides ist teurer Boden, aber aus völlig verschiedenen Gründen. Bis zum günstigsten Ende des Netzes (500 €) liegt Faktor 9,6. Zwei Vorbehalte gehören dazu. Der Bodenrichtwert wird in gerundeten Stufen veröffentlicht, deshalb wiederholen sich Werte: Diese 50 Zeilen enthalten nur 19 verschiedene Beträge, und innerhalb einer Gruppe mit gleichem Wert ist die Reihenfolge bedeutungslos. Und 74 der 175 Stationen liegen in keiner Wohnzone, sie übernehmen den Wert der nächstgelegenen; beim Oranienburger Tor liegt diese 1.099 m entfernt. Gerade im Zentrum beschreibt die Zahl also eine Wohnlage in der Nähe, nicht den Bahnhof selbst. Gewertet werden die 175 U-Bahnhöfe der Linien U1 bis U9, alle 175 mit einem Wert.
Quellen: Gutachterausschuss für Grundstückswerte Berlin, Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2025, über daten.berlin.de (WFS-Layer brw2025:brw_2025_vector), Wert je Quadratmeter zulässiger Geschossfläche (Bodenrichtwert geteilt durch GFZ), nur Wohnbauflächen („W“); BVG (Lage der Stationen).